Nachteile von Infrarotheizungen

Heizen mit Strom ist reine Geldverschwendung. Dieses Vorurteil ist noch immer in den Köpfen vieler Menschen verankert. Im Vergleich zu Heizungen mit Verbrennungsprozessen schneiden jedoch die Infrarotheizungen ökologisch und ökonomisch sehr gut ab.
Infrarotheizungen sind vielseitig einsetzbar und hervorragend geeignet für Wohnungen, Häuser, Kellerräume oder Garagen, aber genauso für Büroräume und für Industriegebäude.

Infrarot Heizstrahler:
können den Sommer verlängern

Infrarot Heizstrahler eignen sich nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern sind auch in der Gastronomie und Hotellerie einsetzbar. Als Terrassenstrahler verwendet, muss kein Gast mehr in der Kälte stehen. So können Sommertrage verlängert, beziehungsweise die Winterzeit überbrückt werden. Im Vergleich mit den verschiedenen Gasheizsystemen können durch die Infrarot Heizstrahler rund sechzig Prozent eingespart werden.
Infrarot Heizstrahler bis zweitausend Watt sind im privaten Bereich die optimale Lösung für Terrassen, Balkone und Wintergärten. Durch die einfache Montage oder das flexible Aufstellen mit Hilfe eines Stativs, bekommt man genau dort die Wärme, wo sie gebraucht oder gewünscht wird.

Bei wirksamen Infrarotheizungen wird die die Wärme gleichmäßig verteilt. Es tritt nicht der Effekt auf, dass sich die Wärme an der Decke staut und es am Boden kühler bleibt.
Die wirksamen Strahlungsheizungen geben langwelliges Infrarot ab, die elektromagnetischen Wellen befinden sich im behaglichen Bereich von fünf bis fünfzehn Mikrometer. Die gleichmäßige Wärme erwärmt Menschen, Gegenstände und Bauteile auf direktem Weg.
Bei den Infrarotheizungen können Sie nach Ihrem Geschmack und zur Wohnsituation passend zwischen den Standardheizpaneelen und den Dekorglas-, Spiegelglas- oder Strukturglasheizungen wählen.

Entschließen Sie sich für eine Infrarotheizung, können Sie folgende Vorteile erwarten:

  1. + keine Temperaturunterschiede
    zwischen Decke und Boden
  2. + Raumluft trocknet nicht aus
  3. + trocknet aber die Bauteile ab,
    dadurch keine Schimmelbildung
  4. + kein Lagerraum für Heizmaterial erforderlich
  5. + keine versteckten Kosten durch
    Wartungsarbeiten oder Schornsteinfeger
  6. + gesunde Wärme
  7. + kein Elektrosmog
  8. + umweltverträglich
  9. + energiesparend

So wie bei jedem Heizsystem gibt es auch Nachteile von Infrarotheizungen:

Einer der großen Nachteile von Infrarotheizungen ist, dass eine gute Dämmung vorhanden sein sollte.

  1. – bei Häusern ohne Dämmung können
    die Stromkosten doch höher ausfallen
  2. – keine Umweltfreundlichkeit, wenn der Strom
    nicht aus ökologischen Quellen stammt
  3. – in einigen Bundesländern darf die
    Infrarotheizung nicht die Hauptheizung sein
  4. – totale Stromabhängigkeit, großer Nachteil
    bei längerem Stromausfall

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Infrarotheizungen sind in der Anschaffung kostengünstig

Müssen Sie bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus zum Beispiel für die Errichtung einer Wärmepumpe rund dreißig- bis vierzigtausend Euro einkalkulieren, betragen die Anschaffungskosten für eine Infrarotheizung bei einem Anschlusswert von dreitausend Watt zehn- bis zwölftausend Euro.

Heizungsinstallateur Jochen Ströher

Heizungsinstallateur Jochen Ströher

Damit sich die erwähnten positiven Effekte auch einstellen, bedarf es einer wirksamen Infrarotheizung. Das bedeutet, dass mehr als fünfzig Prozent der eingespeisten Energie in Wärmestrahlung umgesetzt werden muss. Qualitative Infrarotheizungen haben eine keramische Frontfläche und eine nicht strahlende Rückwand.